Tante Emma oder Online Shopping?

tante-emma-ladenGenug kontroverser Diskussionsstoff für Mammut & Gecko: Bei einem Treffen an der Hausbar werden persönliche Bewertungen und Perspektiven ausgetauscht.

Der im EH-Markt nahezu tote Tante-Emma-Laden wird reanimiert werden, meint Mammut. Der Tante-Emma-Laden dient in ländlichen Regionen und in Stadtvierteln mit hohem und oder wachsenden Seniorenanteil neben der Nahversorgung vor allem auch den direkten sozialen Kontakten und erhält so das Einzugsgebiet am Leben. Online-Shopping ist für viele Senioren neben der fehlenden Kenntnis des Online Shopping-Handlings keine akzeptable Alternative, weil menschlicher, persönlicher Kontakt und Begegnungen mit Menschen fehlen.

Im Netz kaufen bedeutet, vergleichbare Produktvielfalt, schnelle Verfügbarkeit, zeitunabhängiger Einkauf, günstiger Kauf durch sofortigen Preis- und Qualitätsvergleich und dabei noch die Füße hoch legen, kontert Gecko. Aus seiner Sicht wiegen diese positiven Argumente persönliche Begegnungen und verbalen Gedankenaustausch mehr als auf. Wer braucht das heute noch, argumentiert Gecko.

Die Marktentwicklung

Zur Zeit wird der EH-Markt bedient von Online-Anbietern, Discountern, SB, CC, Fachhandel, Einzelhandel, darunter auch Tante-Emma-Läden u.a.m. Im Jahr 2013 machte Online-Shopping 11% des EH-Umsatzes aus, ca. 47 Milliarden €, das entspricht einer Steigerung um 1% gegenüber 2006. Bei der Expansionsentwicklung ist bis zum Erreichen monopolistischer Strukturen noch Luft nach oben. Die deutschen Medien u.a. Die Welt 3/14, Die Zeit 5/13, Focus Online 8/14 u.a. beurteilen den Trend zur Revitalisierung des „Tante-Emma-Ladens“ für bestimmte Regionen durchaus positiv.

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