Facebook – Nein Danke?

Das größte soziale Netzwerk der Welt mit über 1 Milliarde Nutzer spaltet die Generationen Jung und Alt in Deutschland. Wozu braucht man Facebook und was ist der Nutzen? Das Mammut und der Gecko diskutieren die Facebook Pro und Contras.

Facebook ist das Internet

FacebookDie Generation Y sieht es schon als Betriebssystem an und wächst damit auf. Fakt ist, dass knapp 27 Millionen Deutsche ein Benutzerkonto bei Facebook haben. Die Durchdringung bei der Altersgruppe der unter 30-Jährigen liegt bei über 90%, aus der Welt der Jungen nicht mehr weg zu denken. „Es ist nicht Facebook an sich, Facebook bietet lediglich die technische Plattform für die neue Kommunikation der Menschen.“ sagt der Gecko.

Die Alten verstehen es nicht

Der Gecko ist der Meinung, dass die Generation 60Plus in Bezug auf Facebook grundsätzlich skeptisch und zurückhaltend sind. „Sie verweigern den offenen Umgang mit dem Medium, so entsteht eine Abwehrhaltung bedingt durch Unwissenheit im Umgang mit Facebook“, so der Gecko. Obwohl die Nutzergruppe 60Plus die am stärksten wachsende Gruppe in Facebook ist, sind es die Jüngeren, die das Medium am Stärksten nutzen.

Facebook ist Entfremdung

Das Mammut hingegen setzt mehr auf die zwischenmenschliche Kommunikation in der realen Welt. „Ich kommuniziere gerne Auge in Auge und sehe die Emotionen meines Gegenüber. Die Definition Freunde in Facebook ist ein Pseudonym für Beziehungen ohne tatsächliche Bindungen“, mein das Mammut. Die Facebook Kommunikation sei nach Mammut´s Ansicht oberflächlich, meist nicht authentisch und belanglos. Sie könne die Kommunikation in der „Offline-Welt“ in keinster Weise ersetzen. Außerdem seien der Datenschutz und die Suchtgefahr als sehr kritisch zu betrachten.

Annäherung auf beiden Seiten

Facebook ist in einem großen Teil der Gesellschaft nicht mehr weg zu denken, ob wir es wollen oder nicht. Die Generationen sollten alles daran setzen, auch in diesen Medien miteinander zu kommunizieren. Die Jungen sollten die Geduld aufbringen, den Älteren den Umgang mit Facebook näher zu bringen. Die ältere Generation sollten sich der Kommunikation nicht verschließen und die Hilfestellung annehmen. Denn demographischer Wandel funktioniert nur im Miteinander.

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