Der Handy-Wahnsinn: Vertieft an den Laternenpfahl

Das Smartphone hat die junge Generation fest im Griff. Immer und überall online. In der Bahn, in der Fußgängerzone und sogar auf der Toilette starren Menschen vertieft in ihr Handy. Immer öfter endet der Handy-Wahnsinn frontal am Laternenpfahl.

Handy früher und heute

Früher war es die Zeitung

Ja, die Zeiten ändern sich. Früher war es die Zeitung, das Einkanal-Medium war die tägliche Informationsquelle für die Menschen. Heute hat das Smartphone zumindest in der Generation 50Minus die Zeitung so gut wie abgelöst. Informationen kommen in Echtzeit auf das handliche Mobilgerät und bieten dazu einen Rückkanal zum Dialog und zur Diskussion für Jedermann.

„Ich werde nicht auf meine Zeitung verzichten. Es ist Kultur und ich genieße es, jeden Morgen meine Tageszeitung zu lesen“, so das Mammut. Er vertritt die Generation 50Plus, in der gedruckte Medien immer noch auf Zuspruch stoßen. Smartphones und das Web 2.0 werden in dieser Altersgruppe zwar immer häufiger genutzt, doch die Zurückhaltung ist noch groß. Unsicherheit zu den öffentlichen Daten und fehlendes Verständnis im Umgang mit der neuen Technologie sind die Hauptgründe.

Ausuferung bei den Jungen

Egal ob in der Straßenbahn, an der Haltestelle oder im Restaurant: Das Smartphone klebt ständig in den Händen der Jugend. Vertieft im Tunnel von Facebook, YouTube und Co. sind reelle Erlebnisse nur noch Nebensache. Man chattet, postet und liked. Eine Sucht und Abhängigkeit entsteht. Das endet des öfteren frontal am Laternenpfahl. „Wir können an dieser Situation nichts mehr ändern. Die Kommunikation hat sich bei den 20-45-Jährigen gravierend verändert. Das wird so bleiben, ob wir wollen oder nicht. Wir können nur lernen, damit umzugehen und auch die ältere Generation an diese Kommunikation heran führen.“, so das junge Gecko.

Es ist ein Lernprozess

In beiden Generationen wird ein Lernprozess stattfinden. Die jungen Menschen  werden lernen, dass es auch eine reale „Offline-Welt“ mit Gefühlen gibt, die einen genauso wichtigen Stellenwert in der zwischenmenschlichen Kommunikation und dem persönlichen Wohlbefinden einnimmt. Das erfordert bewusste Online-Pausen. Die Generation 50Plus wird sich der neuen Technologie nicht verschließen und offen lernen, mit den neuen Medien umzugehen. Die junge Generation ist in der Verantwortung, die „Alten“ ins Web 2.0 zu bringen um gemeinsam auf Augenhöhe zu kommunizieren.

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